Blogeintrag

FinTech im Jahr 2020: Das Jahr des vernetzten Kunden

Ein Metatrend wird alle Entwicklungen im FinTech-Bereich im Jahr 2020 untermauern - der Aufstieg des vernetzten Kunden. Das sollten Sie wissen

Mai 21, 2020

3 Minuten lesen

Das Jahr 2020 wird von einem zentralen Metatrend bestimmt werden: dem Aufstieg des vernetzten Verbrauchers, dessen Schmerzen, Bedürfnisse und Ansprüche die Produktentwicklung vorantreiben und den Gesamtvektor der Finanzindustrie prägen werden.
Vernetzte Kunden wollen Finanzprodukte, die wie folgt sind:
FinTech im Jahr 2020: Das Jahr des vernetzten Kunden

Intellias‘ Einblicke für FinTech-Trends 2020

Der Trend „Lasst uns das Geld besser machen“ – Finanzkompetenz

Im Jahr 2020 sollten wir das Problem angehen, dass die meisten unserer Kunden schlecht mit Geld umgehen.
FinTech im Jahr 2020: Das Jahr des vernetzten Kunden

Die Investition in die Finanzkompetenz der Kunden ist der Schlüssel, um sie langfristig zu gewinnen.

Autonome Finanzen – „Besseres Geld machen“ auf Autopilot

Es ist keine futuristische Idee, Computercode entscheiden zu lassen, wie wir unser Geld sparen, ausgeben oder investieren sollen. KI-gesteuerte private Finanzplanung und Vermögensverwaltung sind bereits vorhanden. Im Jahr 2020 erwarten wir einen Wachstumsschub für die KI für:

  • Investieren. Sind Sie bereit, Robo Advisor 4.0 zu treffen, der selbstlernende KI verwendet, um Ihr Portfolio in Echtzeit auf der Grundlage der Marktbedingungen, Ihrer erklärten Ziele und Ihres Finanzverhaltens auszugleichen?
  • Private Finanzplanung und Haushaltsplanung. Vielleicht wünschen Sie sich einen Finanzassistenten, der Ihnen vorschlägt, wann Sie eine Rechnung bezahlen, welches Sparkonto Sie nutzen oder woher Sie Geld für diesen Traumurlaub bekommen können?
  • Kreditwesen. Lassen Sie sich in Sekundenschnelle einen Kredit genehmigen, automatisieren Sie das Wachstum Ihrer Kreditwürdigkeit und erhalten Sie personalisierte Kreditangebote mit niedrigeren Gebühren – dies sind nur einige Dinge, die autonome Kreditapplikationen versprechen.

Stimme und virtuelle Karten: Ein aufstrebendes Zahlungsmethoden-Duo

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Solche Gespräche sind im Jahr 2020 unvermeidlich, da Alexa jetzt weiß, wie man Rechnungen von Versorgungsunternehmen verfolgt, Erinnerungen schickt und monatliche Zahlungen vergleicht.
Natürlich wird die Stimme auch weiterhin eine Möglichkeit zum Einkaufen bleiben:

  • 9,6 % der Verbraucher haben 2019 einen Sprachkauf getätigt, gegenüber 7,7 % im Jahr 2018.
  • Von den Millennials, die stimmaktivierte Lautsprecher besitzen, nutzen 32 % diese, um online einzukaufen.
  • Die Ausgaben der Fahrer über den in die digitalen Dashboards integrierten Google-Assistenten werden in den nächsten Jahren voraussichtlich um 31,9 % steigen.

Open Banking: Noch nicht ganz da

Open Banking wurde für 2019 versprochen. Aber das ist nicht ganz gelungen.

  • 41% der 442 europäischen Banken haben die erste Frist der Zahlungsdiensterichtlinie 2 (PSD2) im März 2019 nicht eingehalten.
  • Keine der 69% der europäischen Banken, die die Frist für OpenAPIs im Juni einhielten, konnte tatsächlich APIs „von ausreichender Qualität liefern, um die erforderlichen regulatorischen Standards für die Integration zu erfüllen“.
  • Die Banken erhielten eine 18-monatige Verlängerung für die Implementierung der starken Kundenauthentifizierung (Strong Customer Authentication, SCA), und wir müssen erst noch sehen, wie das geht.

Aber die vernetzten Verbraucher sind für Open Banking sehr aufgeschlossen:
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Ein ernstzunehmender Trend: Neue Vorschriften und Empfehlungen

PSD2 und SCA sind für FinTechs in der EU die höchsten Einhaltungshürden.

  • Die EU und das Vereinigte Königreich sind intensiv auf der Suche nach innovativen Richtlinien, die FinTech-Innovationen unterstützen und fördern würden. PSD2, SCA und die DSGVO mögen entmutigend sein, aber letztlich zielen sie darauf ab, die marktweiten Sicherheitsstandards zu erhöhen und den sicheren Datenaustausch zwischen allen Beteiligten zu fördern.
  • Die US-Finanzregulierungslandschaft hat noch nicht aufgeholt. Die meisten FinTech-Operationen werden unter anderem durch veraltete Gesetze wie den Gramm–Leach–Bliley Act (1999), den Fair Credit Reporting Act (1970) und den Electronic Fund Transfer Act (1978) geregelt. Offensichtlich sind diese für die heutige Realität kaum geeignet. Im Jahr 2020 ist es unwahrscheinlich, dass es zu größeren Veränderungen kommt, es sei denn, sie werden durch eine gemeinsame Anstrengung der Industrie ausgelöst.

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